Grundsätzliches - Entwicklung und Gesellschaftsentstehung  verstehen

 

Der hier dargestellte Zusammenhang ist "Gesellschaftstheorie aus der Sicht eines Physikers".

Die physikalische Sicht auf Gesellschaft ist für viele Menschen zunächst einmal ungewohnt

und wird eher abgelehnt. Sie ist aber notwendig, um die wirklichen Zusammenhänge verstehen

zu können.

 


Die menschliche Zivilisation befindet sich am Ende eines Entwicklungszyklus. Entweder sie
schafft es, sich in eine stabile und nachhaltige Gesellschaft zu entwickeln, oder sie wird
ihren Lebensraum so stark schädigen, dass global keine gesunden Nahrungsmittel mehr
produziert werden können. Dann endet die Existenz der Spezies Mensch auf dem Planeten
Erde.

 

Die meisten Menschen, die die Probleme unserer Zeit erkennen und sehen, dass das

derzeitige Wirtschaftsmodell diese Problem schafft und nicht löst, fragen sich welche 

alternativen Gesellschaftssysteme es gibt, die stabil sein könnten und wie man sich in diese

stabilen Systeme entwickeln könnte.

 

Leider werden Diskussionen über mögliche alternative Formen des Zusammenlebens und
Wirtschaftens selten objektiv geführt. Menschen favorisieren bestimmte Lebens- und

Wirtschaftsmodelle, die sie kennen, in denen sie sich wohl fühlen oder die ihnen anerzogen
wurden und schließen andere, die nicht in die eigene momentane Vorstellungswelt passen,
aus. Was nicht in die momentane Vorstellungswelt passt, wird nicht als anders, sondern als
falsch angesehen.

 

Wenn aber immer irgendetwas grundsätzlich ausgeschlossen wird, jede Diskussion über
das Andere, gerade nicht passende, abgelehnt wird, kann kaum eine objektive Diskussion
stattfinden und schon gar keine funktionierenden Lösungen gefunden werden.

 

Das bekannteste alternative Gesellschaftsmodell, ist die Theorie von Marx und Engels über
den Sozialismus/Kommunismus. Da die System, die sich auf diese Idee beriefen, schlechter
funktioniert haben, sehen viele diese Idee als grundsätzlich gescheitert an und eine weitere
Diskussion als überflüssig.

 

Ein anderes Modell ist der Plan-B der Wissensmanufaktur (http://www.wissensmanufaktur.net).
Er geht von einem veränderten Modell der Geldschöpfung, einem bedingungslosen

Grundeinkommen, einer wirklich freien Presse und einem sozialen Bodenrecht aus. Leider fehlt auf
der Internetseite der Wissensmanufaktur irgendeine Diskussion über Gemeingüter. Ebenso
wird dort über das Modell Sozialismus/Kommunismus falsch oder überhaupt nicht diskutiert.

 

Ein anderes Beispiel ist das Modell Gradido (http://gradido.net/wp). Es ist dem Plan-B
der Wissensmanufaktur sehr ähnlich. Liest man auf der Internetseite von Gradido, fällt
auf, dass es keinerlei Hinweise auf andere Gesellschaftsmodelle gibt. Es fehlt ein Hinweis
auf den sehr ähnlichen Plan-B oder auf Silvio Gesell, auf den sich viele beziehen, die das
fließende Geld favorisieren.

 

Die Liste von einseitiger Betrachtung und Ausschluss von nicht in das eigene Weltbild
passendem kann beliebig fortgeführt werden und zeigen eines der grundsätzlichen Probleme:
Gesellschaftsmodelle und Formen des Zusammenlebens sind etwas sehr persönliches.
Besonders schwierig wird eine offene objektive Diskussion, wenn Subjektivität, Religion,
Spiritualität, persönliche Interessen oder vorhandene Machtstrukturen ins Spiel kommen.

 

Wenn schon eine Ergebnis offene Diskussion über alternative Gesellschaftsmodelle schwierig
ist, wie soll man dann funktionierende Lösungen realisieren?
Auf dieser Internetseite und im Buch (Eine ganzheitliche Betrachtung von Natur, Mensch
und Gesellschaft, ISBN 978-3734783104) werden die wichtigsten Gesellschaftsmodelle und
Zusammenhänge so objektiv wie möglich diskutiert. Es wird also versucht, den großen
Zusammenhang von Natur, Mensch und Gesellschaft herzustellen, wobei nur das Wesentliche
in logischer Reihenfolge betrachtet wird. Daraus ergibt sich die möglicherweise einzige
Alternative für ein dauerhaft stabiles Zusammenleben von intelligenten Wesen in einer
Technologiegesellschaft und ein Weg sich dorthin evolutionär zu entwickeln.

 


 

Der große Zusammenhang von Natur, Mensch und Gesellschaft auf einem Blick:


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