Allgemeines

Es gibt im Wesentlichen zwei Theorien, über den Beginn von allem, die Urknalltheorie
und die Schöpfungsgeschichten. Die Urknalltheorie ist heute der Stand der etablierten
Wissenschaft. Die Theorie eines oder mehrerer Urschöpfer wird von fast allen Religionen
vertreten.

 

Aus diesen grundverschiedenen Annahmen ergeben sich auch gegensätzlich verschiedene
Denkmuster. Während die Urknalltheorie von Entwicklung ausgeht, nehmen die Religionen
einen oder mehrere Götter, Überwesen oder Geister an, die die Welt nach ihren Vorstellungen
formen und geformt haben.

 

Die Fragen, woher diese Götter kommen, wie sie entstanden sind und wo sie eigentlich ihr
Wissen über die Baupläne für die Welt bekommen haben, wird von den Religionen nicht
gestellt, weil diese Fragen aus religiöser Sicht, mit Wissenschaft nicht beantwortbar sind
und die Religionen selbst in Frage stellen würden. Religionen brauchen keinen messbaren
Beweis für die Existenz von Schöpfern.

 

Im philosophischen Sinn ist es der Unterschied von Materialismus und Idealismus.

Materialismus bedeutet dabei von der Materie abgeleitet. Das Geistige ist aus der Materie
entstanden. Der Idealismus erklärt das Geistige zum Primat, das Geistige bestimmt also
das Materielle.

 

Hier wird davon ausgegangen, dass die Materie zuerst existiert hat und dass sich aus der
Materie das Geistige entwickelt hat. Eine mögliche Rückwirkung des Geistigen auf die
Materie wird dabei nicht in Frage gestellt.

 

Für viele Menschen ist es attraktiv und bequem, die Dominanz und das Primat des Geistigen
anzunehmen. Dazu kommt noch, dass hierarchisch organisierte Systeme stabiler funktionieren,
wenn Menschen zu geistigen Wesen erzogen werden. Die Eliten können Menschen
besser lenken und kontrollieren und Menschen durchschauen und hinterfragen weniger die
bestehenden Machtstrukturen.

 

Und wenn sie die bestehenden Machtstrukturen hinterfragen und Antworten im Geistigen
suchen, finden sie nicht die richtigen Lösungen.