Die zivilisatorischen Stabilitätsbedingungen (Abschnitt 7.5.)

Schauen wir auf die Geschichte der menschlichen Zivilisation, so sehen wir, dass sie bis heute
von Konflikten und Kriegen geprägt ist. Ständiges Wachstum bewirkt Ressourcenkriege
und verbraucht und zerstört den Lebensraum. Konflikte und Kriege werden mit den besten
technologischen Mitteln geführt, da jede Seite gewinnen möchte. Irgendwann wird die
Technologie so effizient sein, dass ständiges Wachstum oder Ressourcenkriege den globalen
Lebensraum so stark zerstören, dass keine gesunden Nahrungsmittel mehr produzieren
werden können. Dann endet die Existenz der Spezies Mensch auf dem Planeten Erde.

 

Wenn eine intelligente Spezies in ihrem begrenzten Lebensraum dauerhaft überleben möchte:

 

1) muss sie einhundert Prozent Nachhaltig wirtschaften,

2) es müssen Konzentrationsprozesse von Macht und Besitz ausgeschlossen werde,

3) es muss innere Sicherheit gewährleistet sein,

4) sie darf keine gefährlichen wissenschaftlichen Experimente in ihrem Lebensraum
zulassen, und

5) sie muss sich vorausschauend vor natürlichen Gefahren schützen.

 

Ob eine Zivilisation dauerhaft überlebt, ist damit eine Frage der Evolution. Wenn sie diese
Bedingungen schafft, verbraucht und verschmutzt sie ihren Lebensraum nicht und kann in
ihrem begrenzten Lebensraum dauerhaft existiert. Verbraucht und verschmutzt sie ihren
Lebensraum, wird sie irgendwann an ihrem eigenen Müll ersticken.