Die Sichtweise von Menschen  Teil 1 (Kapitel 2)

Menschen treffen Entscheidungen nach ihren persönlichen Erfahrungen und anerzogenen
Weltbildern, ihren Möglichkeiten und meistens zum besten Eigennutz.

 

Menschen bestehen aus Materie und wechselwirken mit der Materie, die sie umgeben.
Menschen haben Sinnesorgane, die Signale messen. Aus der Summe dieser Messgrößen
bekommen Menschen eine Vorstellung über die äußere Welt. So entsteht dass was Menschen
als Seele, Bewusstsein oder Geist bezeichnen.

 

Mit diesen so entstandenen Weltbildern bewerten und urteilen sie über neue Erfahrungen,
Meinungen und Weltsichten.

 

Das ist ein klarer Zusammenhang, den viele Menschen aber für sich so nicht akzeptieren.

 

Menschen neigen nun dazu, ihrem Geist, der Seele, dem Bewusstsein eine höhere Bedeutung
zuzuweisen. Man vergleicht die eigene Meinung mit anderen Meinungen oder Sachverhalten
und wichtet dann meistens die eigene Meinung höher. Häufig wird auch eine Abkopplung
der Seele vom Körper angenommen.

 

Es erfolgt eine Wichtung, Selektion und ein Ausschluss von Informationen.

 

Das hat natürlich auch gravierende Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse von Menschen,
die bestimmte gesellschaftliche Strukturen entstehen lassen:

 

-Soldaten kämpfen am besten, wenn sie sich von den anderen Menschen ideologisch abkoppeln.
Der andere muss als schlecht, als Gefahr oder als minderwertig angesehen werden.

 

-Menschen sind Meister der Verdrängung von unbequemen Tatsachen, wenn es um die
Verteidigung persönlicher Interessen geht. Welchen Lohn bekommt eigentlich der, der das
3 EURO Kleidungsstück produziert hat? Wem wurden die Rohstoffe für das neue Auto,
dem neuen Computer oder Fernseher weggenommen? Welche Auswirkungen haben die
Waffenexporte für die Menschen, dort wo sie zum Einsatz kommen? Unbequeme Fragen,
die das eigene Konsumverhalten in Frage stellen könnten.

-Gelangen Menschen in eine elitäre Position, werden sie auch bald wie Eliten handeln und
sich selbst als elitär betrachten.