Andere fiktive Gesellschaftsmodelle: Plan-B der Wissensmanufaktur (Abschnitt 5.6.), Gradido, Glocalis

Im Internet findet man noch andere fiktive Gesellschaftsmodelle. Außer dem Kommunismus
haben ja alle bis hierhin besprochenen Modelle tatsächlich existiert.

 

Der Plan-B der Wissensmanufaktur hat vier Hauptbestandteile:

 

- dem bedingungslosen Grundeinkommen,

-dem fließenden Geld,

-dem sozialem Bodenrecht
und

-einer wirklich freien Presse.

 

Jeder bekommt einen bestimmten Geldbetrag von fließendem Geld. So erfolgt die Geldschöpfung.
Fließendes Geld ist dabei Geld, was mit der Zeit an Wert durch eine Art Haltegebühr
verliert. Die Gebühr soll Menschen zum Geld ausgeben veranlassen und das Sparen
und Geldhorten verhindern. Der Boden soll nicht besitzbar, sondern nur gegen eine Gebühr
nutzbar sein, damit das fließende Geld nicht in den realen Wert Boden fließt. Die freie
Presse reduziert durch Offenheit das mögliche Fehlverhalten von Menschen.

 

Das Gradido-Konzept ist dem Plan-B ähnlich. Auch hier geht man vom fließenden Geld
aus, allerdings ist das nicht bedingungslos.

 

Bei Glocalis wird die globale Struktur neu geordnet. Es gibt fünf Verwaltungsebenen.
Privater Besitz kann von einer Einzelperson nicht über die untersten Ebene hinaus vermehrt
werden.

 

Alle Konzepte gehen von Privatbesitz und der Notwendigkeit aus, irgendein Geld zu benutzen.
Das dürfte auch die entscheidende Schwachstelle dieser Konzepte sein. Denn die
Anhäufung von Privatbesitz schafft Eliten. Eliten die immer versuchen werden, ihre Interessen
durchzusetzen, also alles was die persönliche Besitzvermehrung behindert, irgendwann
wieder abschaffen werden.

 

http://www.wissensmanufaktur.net/

http://gradido.net/wp/

http://glocalis.de/