Kapitalismus Teil 1 (Abschnitte 5.1. und 5.2., Kapitel 4)

Im Kapitalismus gibt es überwiegend privatwirtschaftliche Ressourcenbewirtschaftung. Wenn

eine Einzelperson oder Gruppe eine Ressource besitzt, kann sie bestimmen, wie die Ressource
genutzt wird, wer unter welchen Bedingungen Zugriff auf die private Ressource hat
und wie die Ressource bewirtschaftet und weiterentwickelt wird.

 

Wenn eine Einzelperson entscheiden kann oder es hierarchische Entscheidungsstrukturen
gibt, sind die Entscheidungsprozesse kurz, schnell und effizient.

 

Die Motivation sich um seinen Besitz zu kümmern, ihn zu entwickeln, zu schützen und zu
vermehren ist bei den privaten Besitzern groß.

Fast jeder hat die Möglichkeit, aus einer Idee ein Geschäft zu machen, dass heißt, mit dem
Verkauf von Waren und Leistungen Geld zu verdienen.

 

Ein Unternehmer muss in Vorleistung gehen, dass heißt, zuerst investieren, dann eine Leistung
anbieten und zu versuchen mit dieser angebotenen Leistung die Investitionskosten
zurückzubekommen und schließlich einen Überschuss (Gewinn) erwirtschaften.

 

Die Konkurrenz im System sorgt dafür, dass nur die besten effizientesten marktfähigen
Geschäftsmodelle im Markt bestehen.

 

In den meisten Ländern, wo dieses System besteht, hat es in kurzer Zeit hocheffiziente
Strukturen (Unternehmen) erzeugt, die viele vor allem materielle Werte geschaffen haben.
Aus dieser Sicht ist es das erfolgreichste aller Wirtschaftsmodelle, hat die meisten Anhänger
und Befürworter und sich weltweit in fast allen Ländern durchgesetzt.