Kommunismus (Abschnitt 5.5.)

Der Kommunismus ist eine fiktive Gesellschaft, die es noch in keinem Land auf der Erde
gegeben hat. Im Kommunismus sollten die wichtigsten Ressourcen in Gemeinschaftsbesitz
sein, es sollte kein Geld mehr geben, zum Leben notwendige Ressourcen werden nach

Bedarf produziert, der Mensch arbeitet, um sich selbst zu verwirklichen und der Staat als

Machtinstrument ist aufgelöst. Es gibt keine Klassen mehr, da es keine sozialen

Unterschiede mehr gibt. Durch den Wegfall der soziale Unterschiede sollten auch die daraus

entstehenden Konflikte und Kriege wegfallen. Der Mensch sollte sich frei nach seinen

Bedürfnissen entfalten können ohne irgendwelche ökonomischen Zwänge.

 

Welche Probleme kann man bei diesem System sehen?

 

Das dezentral organisierte kommunistische Systems sollte sich aus dem zentralistischen
Sozialismus entwickeln. Dazu hätten sich die sozialistischen Parteieliten selbst abschaffen
müssen.

 

Würden Menschen in einem großen offenen System ohne Geld ausreichend kooperieren, um
eine ausreichend funktionierende Gesellschaft zu schaffen? Werden sich auch ausreichend
Menschen für notwendige aber unbequeme Arbeit finden?

 

Wie würde man den Rückfall in zentralistische Strukturen, eine neue Macht und Besitzkonzentration
dauerhaft verhindern?

 

Es gibt kein Beispiel für ein solches System. Daher hat man auch keine Bestätigung, ob
eine solche Gesellschaft wirklich funktionieren würde.