Ressourcenwirtschaft Teil 1

Ist ein Gesellschaftskonzept, dass auf der Commonsidee aufbaut und z.B. von der Partei  "Die Violetten"
vertreten wird.

 

Hier ist das Grundkonzept dargestellt:

 

http://www.hh-violette.de/wp-content/uploads/2013/11/Wirtschaftsvision_Die-Violetten_Okt.2013.pdf

 

Das Wichtigste in Kürze:

 

-Die Gesellschaft soll aus Gemeingütern bestehen,
-Selbstverwaltung, lokal,
-es gibt kein Eigentum an Ressourcen, sondern nur Nutzungsrechte,
-klassenfreie Gesellschaft,
-anfangs bedingungsloses Grundeinkommen, dann kein Geld mehr,
-Produktion bedarfsorientiert,
-freier Zugang zu Endprodukten,
-freie Nutzung von nicht rivalen Ressourcen.

 

Das Konzept ähnelt sehr dem kommunistischen Modell, mit dem Unterschied, dass in Commons
gewirtschaftet wird. Im Sozialismus gehörten die wichtigsten Ressourcen dem Staat,
im Kommunismus sollten die Ressourcen allen Menschen gehören und in einer Commonswirtschaft
hat das Besitz- und Nutzungsrecht eine Gruppe von Menschen.

 

Zunächst fällt bei den Violetten auf, dass sie einen spirituellen Denkansatz haben. Sie
gehen davon aus, dass es einen alles durchdringenden Geist (Spirit) gibt, durch den alles
verbunden ist und der unabhängig vom Menschen existiert.

 

Aus materialistischer Sicht gibt es keinen Beweis dafür. Es ist eine unbewiesene Annahme,
also nicht durch einen objektiven Messprozess reproduzierbar nachweisbar. Für Menschen
scheint es sehr attraktiv zu sein, die Existenz eines Geistes in irgendeiner Form anzunehmen,
bzw. eine Idee über die Materie und Naturgesetze zu stellen.

 

Aus physikalischer Sicht sind unsere Sinnesorgane Messgeräte, die physikalische Signale
messen, woraus dann unser Weltbild, unsere Seele, unser Bewusstsein entsteht. Nimmt
man nun ein anderes Messgerät und misst eine physikalische Größe, so ist diese physikalische
Messgröße eine Information, die nun mit der Information im Kopf des Messenden
verglichen wird. Wie im Kapitel 2 beschrieben, neigen Menschen dazu, dem persönlichen
Weltbild eine höhere Bedeutung zuzuweisen, als neue nicht ins persönliche Weltbild passende
Sinneseindrücke.

 

Das grundlegende Problem, welches sich daraus ergibt, ist eine Nichtakzeptanz von bestimmten
objektiven Gesetzen und Messprozessen, die dann zu Fehlinterpretationen und
falschen Handlungen führen können.

 

Frage: Ist ein Geist messbar?
Antwort: Eher nicht.
Aber warum wird dessen Existenz dann angenommen???