Hier passt ja ein Abschnitt aus meinem Buch gut rein:

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6.1 Du bist der Krebs!!!

Habe ich irgendwo im Internet gelesen:

Treffen sich zwei Planeten. Da sagt der eine zum anderen: „Mir geht
es nicht gut, ich habe Homo Sapiens“. Da sagt der andere: „Nicht so
schlimm, das geht vorbei“.

Der Erde ist es egal, was mit ihr oder auf ihr passiert, da sie ihre
Umwelt und sich selbst nicht bewusst wahrnehmen kann. Die Erde ist
tote Materie.
Stellen wir uns aber trotzdem einmal vor, die Biosphäre, also die
Pflanzen und Tiere wären zusammen mit der Erde ein Organismus. Nun
gibt es eine Lebensform, die sich stark vermehrt und beginnt, innerhalb
dieses irdischen Organismus alle anderen Lebensformen zu dominieren.
Sie gräbt in der Erde nach verwertbaren Materialien, sie verändert
die Landschaft um für sich Nahrungsmittel zu produzieren. Sie baut
Straßen, Häuser, Städte, Staudämme, Kraftwerke, Flughäfen usw. Sie
verbraucht die Ressourcen ihres begrenzten Lebensraumes schneller,
als der Lebensraum sie nachliefern kann. Und sie produziert dabei viele
Stoffe, die im natürlichen Stoffkreislauf der Biosphäre nicht vorkommen
und daher nicht oder nur sehr langsam wieder abgebaut werden können.
Schlimmer noch, viele dieser Stoffe schaden der Biosphäre. Sie verändern
die Erbsubstanz einzelner Wesen. Es kommt zu einem vermehrten
Auftreten von Missbildungen und Mutationen. Einzelne Arten verschwinden,
andere vermehren sich stark.
Durch die Dominanz dieser einzelnen Art über die Biosphäre gerät
das natürliche Gleichgewicht des irdischen Organismus komplett
durcheinander. Diese eine Art, die Fähigkeiten entwickelt hat, um mit
technischen Hilfsmitteln ihre Umwelt dermaßen stark zu verändern,
wirkt wie ein Krebsgeschwür im Fleisch des irdischen Organismus. Sie
wächst und wächst, bildet Metastasen, das heißt, sie besiedelt jeden
Lebensraum, wo sie dann ihr zerstörerisches Werk beginnt, bis der irdische
Organismus stirbt und damit sie selbst.
Aus der Sicht des irdischen Organismus sind SIE eine dieser Krebszellen.
Wenn Sie sich alle paar Jahre ein neues Auto kaufen, ein viel
zu großes Haus bauen, sich in den Geschäften herumtreiben um Dinge
zu kaufen, die Sie nicht wirklich brauchen, wenn Sie zweimal im
Jahr in den Urlaub fliegen, einen Teil der produzierten Nahrungsmittel
nicht verwerten, wenn Sie jeden Tag zur Arbeit gehen und auch
noch Überstunden machen, um das Geld dafür zu verdienen, sich noch
größere Autos, Häuser und noch mehr Konsumprodukte anzuschaffen,
sind Sie ein Teil des Krebsgeschwüres, das den irdischen Organismus
krank macht und zerstört.
Da der irdische Lebensraum und die Ressourcen begrenzt sind, sich
diese eine Art aber ständig versucht, weiter auszubreiten und zu wach-
sen, kommt es zu Konflikten zwischen ihnen um Ressourcen und Lebensraum.
Diese Konflikte beschleunigen den Verbrauch des begrenzten
Lebensraumes immer weiter, da man Waffen produzieren muss,
um Kriege zu führen. Man braucht Polizei, Armee und Geheimdienste.
Man muss nach einem Krieg alles wieder aufbauen, was immer mehr
Ressourcen verbraucht.
Je stärker die Technisierung der Zivilisation fortgeschritten ist, desto
schneller geht dieser Prozess der Zerstörung des irdischen Organismus
durch diese eine dominante Lebensform (Abbildung 3.2).

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Die Lösung ist selber machen! Eigene Projekte gründen, die auf Kollektivbesitz aufbaut (Commons, Peer-
Communities). Die eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit in einer Kollektivwirtschaft schaffen. Der kooperative
Verbund von vielen dieser Peer-Communities bildet dann die neue Gesellschaft (kommunistischer
(kollektiver) Anarchismus).

Rumjammern hilft nicht weiter.

Noch eine Zutat zur Bärensuppe:

http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/meine-kommentare/diebärensuppengesellschaft/