Der Weg in die „Bärensuppengesellschaft“

 

Wäre eigentlich ganz einfach, wenn Menschen nicht systemgeprägt erzogen wären, um in ihren Systemen

gut zu funktionieren. Solche in hierarchischen Systemen anerzogene Meinungen können beispielsweise sein:

 

-Eliten, die dass Volk führen, sind notwendig.

-Geld ist als Tauschmittel notwendig.

-Privateigentum, private Ressourcenbewirtschaftung ist notwendig.

-Ständiges Wachstum ist notwendig.

-Private Interessen stehen über gemeinschaftlichen Notwendigkeiten.

-Wer viel Geld und Besitz hat, ist erfolgreich.

-Die Naturgesetze gelten nicht für Menschen und Gesellschaft.

-Bestimmte religiöse Vorstellungen.

 

Überlegen wir uns nun einmal, worauf es wirklich ankommt:

 

Wenn wir als Zivilisation dauerhaft überleben wollen, müssen wir unseren begrenzten irdischen Lebensraum

erhalten. Die Lebensraumerhaltung muss an erster Stelle vor allen anderen Interessen stehen,

also vor privaten, wirtschaftlichen oder religiösen Interessen! Nur mit welcher Art des Wirtschaftens

und mit welcher Regierungs- und Eigentumsform bekommen wir dass hin? Und wie könnte ein möglicher

Übergang geschafft werden?

 

Versuchen wir einmal einfach und elementar zu denken:

 

Was brauchen wir zum Leben? Wir brauchen Wasser, Luft, Nahrung, Kleidung, Wärme, aber auch Bildung,

Kultur und soziale Beziehungen. Dass was wir brauchen, müssen wir uns irgendwie herstellen oder besorgen

und es muss in ausreichender Menge und Qualität für uns erreichbar sein. Es gibt im wesentlichen drei

Möglichkeiten, Ressourcen zu bewirtschaften: privat, staatlich oder gemeinschaftlich, wobei Mischformen

auch möglich sind.

 

Private Ressourcenbewirtschaftung - Privatgut:

 

Vorteile: Erzeugt starke Strukturen (Unternehmen), kurze Entscheidungswege, lokal hocheffizient, großes

Warenangebot, attraktiv, schafft eine schnelle Entwicklung.

 

Nachteile: Entstehung von exponentiellen Wachstumsprozessen über den wieder angelegten Ertrag auf Besitz,

Lebensraum zerstörend, global hoch ineffizient, soziale Ungleichheit, Instabilität - erzeugt Kriege und Krisen,

Verbrauch und Verschmutzung des Lebensraumes, Entstehung der nicht stabilen Pyramidengesellschaft.

 

Staatliche Ressourcenbewirtschaftung - Staatsgut:

 

Vorteile: Funktionär können für eine gerechtere Verteilung sorgen.

 

Nachteile: Lange Entscheidungswege fördern Fehlentscheidungen und Unzufriedenheit bei den Befehlsausführenden,

geringere Effizienz, Funktionäre werden zu neuen Eliten, Lebensraum zerstörend, Entstehung der

nicht stabilen Pyramidengesellschaft.

 

Gemeinschaftliche Ressourcenbewirtschaftung - Gemeingut:

 

Vorteile: Keine exponentiellen Wachstumsprozesse, kurze Entscheidungswege, global hocheffizient, Lebensraum

erhaltend, bei richtiger Regelsetzung dauerhaft stabil, flache bis keine Hierarchien, kaum soziale

Unterschiede.

 

Nachteile: Lange Entscheidungsprozesse, da viele Entscheider, zum Teil schwache Strukturen, meistens wenig

produktiv.

 

Die gemeinschaftliche Ressourcenbewirtschaftung, das Gemeingut, könnte also unseren Lebensraum dauerhaft

erhalten. Dabei stoßen wir aber auf ein gravierendes Problem:

 

Das schwache und weniger attraktive aber relative stabile Gemeingut muss sich gegen das

starke aber instabile Lebensraum zerstörende Privatgut durchsetzen!

 

Schauen wir auf das Fermi-Paradoxon: Wenn eine Zivilisation ständig wächst, müsste sie ihren Planeten

irgendwann verlassen und ihr Sonnensystem besiedeln, dann andere Sonnensystem und schließlich jeden

möglichen Lebensraum in den Galaxien besiedeln.

 

Frage: Warum hat keine außerirdische Zivilisation unseren Lebensraum Erde in den vergangen

hunderten Millionen Jahren besiedelt?

 

Für das Fermi-Paradoxon gibt es zwei mögliche Antworten:

 

Eine Zivilisation zerstört ihren Lebensraum und hört dann auf zu existieren oder eine Zivilisation

schafft den Übergang in ein stabiles (Nichtwachstums-) System. Dafür kommen nur

die Gemeingüter in Frage.

 

Frage: Wie groß könnte die Wahrscheinlichkeit sein, dass sich in einer Zivilisation die stabile aber schwache

Gemeingüterwirtschaft durchsetzt? Nach meiner Abschätzung, unter drei Prozent!?

 

Dass was wir leben müssten, ist schwach und für viele unattraktiv!? Namen und Beispiele für Gemeingüterwirtschaften:

Kommunistischer (kollektiver) Anarchismus, Stammesgesellschaften, Kollektivwirtschaft in

Spanien 1936-39, Ökodörfer, Kommunen, meine Bezeichnung: Polis-Allmende-Gesellschaft, „Bärensuppengesellschaft“

(Bilbo Calves), Commonismus, Commonie, Peer-Communities, Ubuntu.

 

Mensch müssten also in lokalen Gruppen in einer Gemeingüterwirtschaft wirtschaften, den

Ressourcenverbrauch auf ein Minimum beschränken und eine lokale Kreislaufwirtschaft ohne

Abfall einführen. Die Gesellschaft würde dann eine andere Struktur haben, eine Zellstruktur, daher

die Bezeichnung Polis. Allmende steht für Gemeingüterwirtschaft. Nationalstaaten sind dann nicht mehr

notwendig.

 

Jede Gesellschaft muss Regeln haben, so auch die Gemeingüterwirtschaft. Das was nachweislich stabil funktioniert,

ist eine besondere Form des Gemeingutes, die Commons. Die deutsche Bezeichnung dafür ist die

Allmende. Welche Regeln gelten müssen, hat Frau Prof. Elinor Ostrom viele Jahre weltweit an mehr

als tausend Beispielen untersucht und dafür 2009 den Wirtschaftsnobelpreis bekommen.

 

Die wichtigsten Regeln sind dabei:

 

-Eine Ressource muss von einer zahlenmäßig begrenzten Personengruppe gemeinschaftlich bewirtschaftet

werden.

-Die wichtigsten Entscheidungen über Bewirtschaftung und Verteilung müssen von der Gruppe getroffen

werden können und nicht von Außen diktiert werden.

-Es muss Offenheit herrschen.

-Regelverletzungen müssen geahndet werden.

 

Wie kann man nun den möglichen Übergang gestalten?

 

1) Die grundlegenden Zusammenhänge verstehen.

2) Ein tragfähiges Konzept erarbeiten.

3) Beispielobjekte mit interessierten Menschen gründen. Zeigen, dass anders Leben und Wirtschaften

funktionieren kann.

4) Beispielobjekte auf Effizienz trimmen. Sonst gibt es keine evolutionäre Durchsetzung, da es für die

Masse der Menschen zu schwach und unattraktiv ist! Ideologie muss zweitrangig sein!

5) Weitere Objekte aufbauen.

6) Einzelobjekte bilden dann einen kooperativen Verbund - die neue Polis-Allmende Gesellschaft.

 

Innerhalb der Kollektivwirtschaften gibt es möglichst nur geldlose Kooperation, ins alte System wird

getauscht, gehandelt und gegen Geld verkauft. Zwischen den Kollektivwirtschaften wird kooperiert und es

werden spezialisierte Leistungen getauscht. Dabei sind nicht rivale Güter (Wissen, Patente) in der neuen

Gesellschaft nicht schützbar, woraus sich ein notwendiger Effizienzvorteil gegenüber dem alten System

ergibt.

 

Der mögliche Übergang wird durch Ressourcenflussumkehr erreicht, wegen der Endlichkeit  rivaler Güter.

Es erfolgt eine Anhäufung der Ressourcen in den Objekten als Kollektivbesitz. Innerhalb der Objekte,

gilt nutzen statt besitzen.

 

Es gibt ein besonderes Erbrecht: Privatbesitz von Einzelpersonen geht nach dem Tod in Kollektivbesitz

über. Daraus folgt, dass es keine Anhäufung von Besitz in privaten Familienclans über Generationen mehr

geben kann.

 

Was wird mit dem alten System, wenn immer mehr solcher Kollektivwirtschaften entstehen? Nehmen wir

das Beispiel eines Dorfbrunnens:

 

In einem Dorf gibt es einen Brunnen, aus dem sich die Dorfbewohner kostenlos Wasser holen können. Der

Brunnen ist Gemeingut. Jetzt kommt der IWF und sorgt für die Privatisierung des Brunnens. Der Brunnen

ist jetzt Privatgut. Die Dorfbewohner müssen für das Wasser bezahlen. Das Tauschmittel Geld müssen sie

sich irgendwie besorgen. Wer keines hat, bekommt kein Wasser und muss verdursten.

 

Nun beschließen die Dorfbewohner einen eigenen Brunnen als Gemeinschaftsprojekt zu bauen. Der neue

Brunnen ist wieder Gemeingut, eine Commons. Der private Brunnenbesitzer verkauft kein Wasser mehr.

Mit den fehlenden Einnahmen verliert er seine Macht und seinen Einfluss, die Regeln in der Gesellschaft zu

seinen Gunsten zu gestalten.

 

Man kann dass nun auf die Besitzer von Kartoffelbetrieben, Handy-, Autokonzernen usw. übertragen.

 

In der neuen Kollektivwirtschaft wird man beispielsweise Autos mit Drei-D-Druckern produzieren (siehe z.B.

Wikispeed). Die Folgen für das alte System sind: weniger Autoverkäufe, weniger Gewinn, weniger Dividende,

fallende Aktienkurse und ein schrumpfender Wert für die Aktienbesitzer.

 

Wenn immer mehr Menschen immer weniger Geld benutzen, verteilt sich die vorhandene Geldmenge auf

weniger Waren und Dienstleistungen. Die Folge ist Inflation, also Geldwertverfall.

 

Wenn immer mehr Menschen kooperativ und geldlos Leistungen erbringen, sinken die Steuereinnahmen des

alten Staates und damit verliert er seine Handlungsfähigkeit.

 

Die derzeit herrschenden Eliten werden durch Wertverlust ihres Besitzes enteignet. Das alte

System verliert durch Einnahmeverlust seine Handlungsfähigkeit. Beides führt zu Machtverlust und zur

Schwächung der bestehenden Pyramidengesellschaft bis zu deren Auflösung. Die Resten übernimmt dann die

neue Polis-Allmende-Gesellschaft (oder „Bärensuppengesellschaft“). So könnte der Übergang evolutionär

geschafft werden.

 

Soweit schön und gut, aber die meisten Menschen sind in ihrem Umfeld und in ihren Systemen stark

eingebunden: Arbeit, Haus, Wohnung, Familie, Kredit usw. Wie soll der normale Durchschnittsmenschen in

die Kollektivwirtschaft wechseln?

 

Der evolutionäre Ausstieg aus dem bestehenden System kann nur über die Schaffung der

eigenen wirtschaftlichen Unabhängigkeit durch den Aufbau einer funktionierenden Kollektivwirtschaft

erreicht werden!

 

Wie könnte nun der interessierte „Normalbürger“ den Übergang in das andere System schaffen?

 

Der erste Schritt:

 

Man sucht Menschen aus seinem persönlichen Umfeld, die bereit sind, gesellschaftliche Zusammenhänge zu

diskutieren und zu verstehen und die die Gründung einer Kollektivwirtschaft als Notwendigkeit für den

Umstieg/Ausstieg aus dem bestehenden System akzeptieren.

 

Der zweite Schritt:

 

Man erarbeitet ein Konzept, dass auf die vorhandenen örtlichen Gegebenheiten bzw. vorhandenen Ressourcen,

wie beispielsweise Grundstücke, Gebäude, persönliche Fähigkeiten der mitmachenden Personen,

gewerbliche oder berufliche Tätigkeiten und vorhandenem Material wie Maschinen, Rasenmäher, Computer,

Autoanhänger und anderem abgestimmt ist.

 

Der dritte Schritt:

 

Hat sich ein Personenkreis gefunden, beginnt man untereinander mit möglichst geldloser Kooperation. Das

heißt, jeder entscheidet, welche persönliche Leistung er für jemand anderen aus der Gruppe zur Verfügung

stellt. Man kann das heute sehr schön über das Internet regeln. Auf einer Internetseite der Gruppe richtet

man einen passwortgeschützten Bereich ein, wo jeder beschreibt, was er den anderen als persönliche Leistung

zur Verfügung stellt. Das kann persönlicher Besitz sein, wie ein Rasenmäher oder spezielles Wissen, wie wie

richte ich Linux ein oder eine Fahrt zum Arzt oder Bahnhof.

 

Der vierte Schritt:

 

Funktioniert die Gruppen interne Kooperation, kann man Leistungen auch anderen Menschen, die nicht

in der Gruppe sind, zur Verfügung stellen. Dass erfolgt dann aber nicht durch Kooperation, sondern überwiegend

durch Tausch gegen etwas, was in der Gruppe nicht vorhanden ist oder durch den Verkauf gegen

Geld. An dieser Stelle beginnt die wirtschaftliche Tätigkeit. Stellen wir uns vor, eine Gruppe hat eine Streuobstwiese

gekauft. Die Streuobstwiese ist im Gruppenbesitz und wird von der Gruppe bewirtschaftet. Wird

mehr Obst geerntet, als innerhalb der Gruppe benötigt wird, kann der produzierte Überschuss verkauft

werden. Mit den Einnahmen kann die Kollektivwirtschaft vergrößert werden oder es wird dass angeschafft,

was innerhalb der Gruppe nicht selbst produziert wird.

Innerhalb der Kollektivwirtschaft versucht man den persönlichen Bedarf der Gruppenmitglieder durch den

Aufbau von verschiedenen Tätigkeitsfeldern zu decken. Überschüsse werden nach außen verkauft.

 

Der fünfte Schritt:

 

Mit dem Beginn der wirtschaftlichen Tätigkeit über die eigene Bedarfsdeckung hinaus, braucht man eine

funktionierende Organisationsstruktur und eine Rechtsform, die einen guten Schutz der Kollektivwirtschaft

nach außen zum kapitalistischen System gewährleistet und gut ins noch vorhandene kapitalistische System

passt. Geeignet wäre eine Aktiengesellschaft. Man gründet also eine kleine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft.

Die Rechtsform, die für Kollektivwirtschaften in diesem System vorgesehen ist, ist die Genossenschaft.

Die Aktien einer Aktiengesellschaft können jedoch flexibler gehandhabt werden. Es handelt sich um eine

Unternehmensgründung mit einer klaren Gewinnerzielungsabsicht, aber ohne den Systemzwang zur

Profitmaximierung.

 

Der sechste Schritt:

 

Soll die Kollektivwirtschaft wachsen, muss sie so effizient wie möglich organisiert werden. Einige wichtige

Effizienzpotenziale sind:

 

-Die Schaffung von lokalen Kreislaufwirtschaftsprozessen.

-Abfallverminderung.

-Der Einsatz von bester Technologie zur Verminderung von stupiden, unbequemen und gefährlichen Tätigkeiten

für Menschen.

-Verringerung des Transportaufwandes durch kurze Wege.

-Lagerwirtschaft.

-Kostenreduktion durch gemeinsamen Einkauf.

-Einsatz Natur verträglicher Materialien.

-Ressourcenteilung.

-Permakultur.

-Flexibler Einsatz der besonderen Fähigkeiten von Menschen.

-Freie Verfügbarkeit von nicht rivalen Güteren innerhalb der neuen Gesellschaft.

 

Innerhalb der Kollektivwirtschaft wird immer mehr Beschäftigung für Menschen geschaffen. Man produziert,

dass was als Bedarf benötigt wird. Und darüber hinaus, um dass einzutauschen, was innerhalb eines

Kollektivs nicht produziert wird.

 

Der siebte Schritt:

 

Die Kollektivwirtschaft sollte eine Größe von 500 bis 5000 Menschen erreichen und nicht überschreiten.

Achtzig bis neunzig Prozent dessen was Menschen zum Leben brauchen, sollte innerhalb der Kollektivwirtschaft

selbst produziert werden. Der Rest wird durch Beteiligungen des Kollektivs an Großprojekten oder

von anderen spezialisierten Kollektivwirtschaften eingetauscht.

 

Der achte Schritt:

 

Die Kollektivwirtschaften bilden die neue Polis-Allmende Gesellschaft („Bärensuppengesellschaft“) und ersetzen

das alte System evolutionär.

 

Welche Nachteile hätte eine Kollektivwirtschaft für einzelne Menschen?

 

-Menschen können bestimmte individualistische Neigungen nur noch beschränkt ausleben.

-Menschen müssten lernen, gemeinschaftlicher zu denken und zu handeln.

-Sie müssten lernen, sich mit anderen abzusprechen und Kompromisse einzugehen.

-Die Anhäufung von Privatbesitz und Konzentration von Macht wäre nicht mehr möglich.

-Es gibt auch keine Shopping Malls mehr.

 

Und nun schauen wir auf die Vorteile für unsere gesamte Zivilisation und für den einzelnen Menschen!

 

-Keine Umweltzerstörung und Verschmutzung, Erhalt unseres begrenzten irdischen Lebensraumes.

-Es gibt keine exponentiellen Wachstumsprozesse mehr und damit Wegfall des Hauptkriegsgrundes.

-Keine Macht- und Besitzkonzentration bei wenigen Menschen.

-Kein Zwang, Umsatz machen zu müssen.

-Kein Gelderwerbszwang.

-Kein Geld und keine Banken.

-Kein Raubbau an den natürlichen Ressourcen.

-Keine Armeen und Geheimdienste.

-Freie Nutzung von Patenten und Informationen.

-Keine Pyramidengesellschaft, keine Hierarchien, keine sozialen Unterschiede, kein Arm und Reich, keine

Könige, keine privilegierten Funktionäre.

-Keine Parteien.

-Keine geplante Obsoleszenz.

-Keine Werbeindustrie.

-Keine Prostitution.

-Kein sozialer Druck, Besitz und Geld anhäufen zu müssen, um Anerkennung zu bekommen.

-Kein existentieller Druck, kein Zwang, eine ungeliebte Tätigkeit aus Selbsterhaltungsgründen machen zu

müssen.

 

Da das Leben und Wirtschaften in einer kooperativen Gruppe, die ursprüngliche und natürliche Lebensweise

von Menschen ist, kann davon ausgegangen werden, dass Menschen in der Kollektivwirtschaft wesentlich

zufriedener leben würden. Die Zeit, die jeder aufwenden müsste, um dass auf unserem zivilisatorischen

Niveau zum Leben notwendige zu produzieren, würde sich auf drei bis fünf Tage im Monat verringern.

 

Sollten wir den Übergang in dieses dann möglicherweise dauerhaft stabile und Lebensraum

erhaltende Nichtwachstumssystem nicht schaffen, wird sich das Fermi-Paradoxon wohl zu unseren

Ungunsten auflösen! Falls meine Analyse zutreffen sollte, gibt es keinen anderen Weg.

 

Diplom Physiker Roland Dames